Geschichte

Im Raume Krefeld war zunächst eine Trasse zwischen Bockum und
Uerdingen für eine
Osttangente freigehalten worden.
Ähnlich der heutigen Nordtangente wäre diese Tangente ebenerdig
ausgebaut worden und hätte die benachbarten Stadtteile nicht getrennt,
sondern verbunden.

1965 schrieb die Westdeutsche Zeitung:
„Im Nordosten des Stadtgebietes liegt wohl der Schwerpunkt der
baulichen Zukunft Krefelds. Hier soll auf dem großen Gelände zwischen
Bruchhöfe, An der Elfrather Mühle, sowie der Nord- und Osttangente ein
neuer Stadtteil emporwachsen:
„Krefeld- Elfrath“. Geplant sind hier
vorerst
550 Wohneinheiten mit Schule und Spielplätzen.
Die Vorbereitungen zur Erschließung sind in vollem Gange.“

Weiter heißt es:
Stadtplaner Oberbaurat Dahnke sagte 1965:
„Wegen mangelnder Bereitwilligkeit der Grundstückseigentümer in der
Innenstadt zu bauen, muß die Stadt auf grüne und noch unerschlossene
Wiesen weichen und dort mit dem Bauen beginnen

Wusste Herr Dahnke 1965 noch nicht, dass in den fünfziger Jahren
schon Planungen für eine
linksrheinische Autobahn im Bereich des
Landes Nordrhein-Westfalen existierten?
Bereits 1966 stand dem Verkehr der gesamte 25 km lange
Streckenabschnitt
zwischen Köln und Neuß zur Verfügung.

In den sechziger Jahren kam in Zusammenarbeit mit der
Niederländischen Straßenbauverwaltung die Überlegung auf, die
Osttangente als A-57 auszubauen und mit dem niederländischen
Autobahnnetz zu verbinden.

Im Jahr 1967 wurde ein Erörterungsverfahren durchgeführt, danach
wurde die „Linie“
1972 durch den Bundesverkehrsminister bestimmt.
Es wurde also zeitgleich der Umbau der
Osttangente zur A-57 und der
Bau der Stadteile
Krefeld-Elfrath, östlich der Glindholzstrasse und
östlich der
Hauptstrasse in Oppum sowie an weiteren autobahnnahen
Stellen geplant.

 

A R C H I T E K T - B D A - A K N W
DIPL.-ING. WERNER KLINKHAMMER

 

 


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