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In den letzten Monaten gab es viele Informationen in der lokalen Presse zum Ausbau der A57.
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19.02.2011
Antwort zum Leserbrief: Schnelle Lösung ist bessere Lösung; 18.02.2011 in der WZ

Sehr geehrte Damen und Herren!

Anlieger der A 57 können wohl besser beurteilen, wie der künftige Lärmschutz nach deren Ausbau gestaltet werden soll. Denn der Tageslärm dort überschreitet heute den Wert von 75 dB(A), nachts entsprechend. Lärmschutzwände sind in den Medien schon in vielfältiger Form, Ausführung und Höhe vorgestellt worden. Dazu kommt noch der Flüsterasphalt. Danach soll alles leise werden. Nur glaubt das keiner, weil hier die Erfahrung fehlt. Deshalb ist andernorts auch ein Tunnel gebaut worden. So bei uns in der Nähe die Tunnel bei Ilverich für die A 44, den Tunnel Königshainer Berge der A 4 bei Görlitz oder den Rennsteigtunnel der A 71 bei Oberhof. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Über die anderen Vorteile eines Tunnels (Stichworte wie Feinstaub und Städtebau) und dessen Finanzierung möchte ich mich nicht wiederholen. Obiger Leserbrief unterstellt den Betroffenen, den Ausbau nur zu verzögern, ohne dass man einen Schritt weiter kommt. Auch schürt er die Ängste der Älteren, weil durch Bauzeitverlängerung mehr Staub und Lärm anfallen würde. Ich jedenfalls bevorzuge die längere Lösung, weil dann Lärm und Staub weg sind, und bin stolz darauf, ein Utopist zu sein.

Ein Schlusssatz: Ohne Utopisten wird nichts bewegt, einfach abnicken ist immer einfach und bequem!

Mfg
Peter-Josef Macharey


09.02.2011
 Leserbrief zum Artikel "der Tunnel ist tot" vom 14.01.2011
Gesendet
am 20.01.2011 - an die Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung, Rheinstr. 76, 47799 Krefeld

Sehr geehrter Herr Eckers,

in der Überschrift ihres informativen und bemerkenswerten Artikels fehlt womöglich leider ein Wort. 
Es hätte wohl besser geheißen – „A57: Der Tunnel ist tot - BASTA.“

Leider haben wir uns einen Moment lang der trügerischen Hoffnung hingegeben, dass Behörden und Politik aus Stuttgart 21 etwas gelernt hätten.
„ Die Zeit der Basta – Entscheidungen ist vorbei – Staatliche Entscheidungen bei solch gravierenden Projekten ohne Einbindung der Bürger gehören dem vorherigen Jahrhundert an, “ sagte Heiner Geißler zu Beginn der Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21.
Tröstlich allerdings, dass man in den Behörden ebenso naiv denkt, wie wir, denn nur so ist es zu verstehen, dass „Projektleiter van Bebber 2014/2015 mit dem Baubeginn rechnet.“

Die betroffenen Bürger können ja erst im Planfeststellungsverfahren auf dem Klageweg Einwände erheben – und ich bin mir sicher, dass dies geschehen wird – und wenn die Gerichte erst einmal bemüht sind, kann es schnell „Krefeld 21“ werden, sicher jedoch nicht 2014. Der Schutz unserer Gesundheit ist uns allemal ein langwieriger Kampf wert.
Bis 2014 bleibt jedenfalls noch eine Menge Zeit, um geeignete Formen des Widerstands zu überlegen und von den Stuttgartern und anderen zu lernen.

Die Behauptung, „dass mit den neuen Lärmschutzwänden 80 000 Fahrzeuge nur noch so laut seien wie 8000“, glaubt jedenfalls entlang der Autobahn kein Anwohner. Wenn diese neuen Super – Lärmschutzwände wirklich so effektiv wären, fragt man sich doch, warum z.B. beim Ausbau der A1 bei Köln – Lövenich, da wo Kölner Polit – Prominenz in der Nähe wohnt, nicht hierauf zurückgegriffen wird, sondern statt dessen die Autobahn mit erheblich höheren Kosten eingehaust wird. Der Anwohner fragt sich weiterhin, warum man diese „Superwände“ eigentlich nicht bereits sofort installiert – beim Ausbau könnte man sie dann ja de-installieren und wieder aufbauen (entfällt beim asymmetrischen Aufbau auf der Seite, auf der nicht ausgebaut wird ) und die Anwohner hätten heute schon diese versprochene himmlische Ruhe.

Ein zweites ist bei dem anvisierten Datum 2014 / 2015 durchaus tröstlich: bis dahin finden zumindest noch Wahlen zum Deutschen Bundestag und vermutlich auch zum nordrhein – westfälischen Landtag sowie Kommunalwahlen statt; bis dahin werden die  lärmgeplagten „11000 Krefelder“Anwohner sicher noch nicht vergessen haben, welchen Parteien in Berlin oder Düsseldorf  es letztendlich zu verdanken wäre, dass es für Krefelder Bürger mal wieder nur zur Billiglösung reicht.
Wenn dann 2016 immer noch nicht gebaut werden kann, sind dies vermutlich mal wie immer nicht etwa Politiker oder Behörden Schuld, sondern „fortschrittsfeindliche, egoistische“ Bürger – obwohl doch die Idee eines Tunnels viel mehr innovative Elemente beinhaltet, als Lärmschutzwände – sowohl in städtebaulicher als auch in technischer Hinsicht. Aber für solche Zwecke wird Steuergeld ja seit mehr als 20 Jahren nur noch im Osten investiert.

Merke: Die Einen möchten eher keinen Tunnel, bekommen ihn aber aufgezwungen (Stuttgart) – die, die einen Tunnel möchten, bekommen keinen (Krefeld).

Herbert Böhmer



05.02.2011
Leserbrief zum Artikel "Tunnel ist unrealistisch" vom 05.02.2011
Gesendet
am 05.02.2011 - an die Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redaktion!
 
A 57 - Alter Wein in neuen Schläuchen!
 
Die Meinung des Ratsherrn Fabel ist allgemein bekannt. Ich erinnere mich noch gut daran, als er auf dem CDU-Kreisparteitag in 2008 vor dem damaligen Verkehrsminister Wittke völlig überraschend den Verzicht auf einen Tunnel für die A 57 auf dem Krefelder Stadtgebiet verzichtete. So vergibt er gute Chancen für saubere Umwelt und weniger Lärm für die Menschen, die links und rechts von der Autobahn wohnen. Außerdem zementiert er damit die Trennung Krefelder Stadtteile für die die nächsten hundert Jahre. Schade, dass die jetzige SPD-Landesregierung die Planung ohne Tunnel einfach nach Berlin durchgewinkt hat.
 
Zur FDP-Befürchtung, der Bund würde die A 57 durch Nutzung der Standspuren ohne verbesserten Lärmschutz ausbauen, kann ich nur hin zufügen, dass dann gegen die geltende EU-Richtlinie Umweltlärm verstoßen wird.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Peter-Josef Macharey

 



03.02.2011

Leserbrief zur WZ 03.02.2011 - A 57: Bund setzt Krefeld unter Druck
Gesendet am 03.02.2011 - an die Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung
 

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Erpressung!? - Der Druck aus Berlin
 
Hebt nun die Politik endgültig von der Bevölkerung, sprich den sie wählenden Menschen ab? Das muss man glauben, wenn man den Artikel liest. Unsere regierenden Politiker wollen gar keine weitere Diskussion. Durchschneiden der Stadt Krefeld ohne Tunnel. Punkt - aus! Und wenn nötig, auch ohne Lärmschutz. Damit wollen diese Leute wohl allen Angst machen und gegen diejenigen aufhetzen, die den Tunnel fordern.
 
Ich will gar nicht auf den verkehrspolitischen Nonsens hinweisen, den Standstreifen als Fahrspur zu nutzen. Das Für und Wider ist bereits vor mehreren Jahren unter Ratsherr Schittges diskutiert worden. Doch zum Lärmschutz gibt es klare Vorgaben durch die EG -Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm. Daraus ist zu schliessen, das auch der Lärmschutz an der A 57 im Krefelder Stadtgebiet nachgebessert werden muss. In den entsprechenden Lärmkatastern ist ausgewiesen, dass der Tageslärmpegel bis zu 75 dB(A) beträgt. Und das ist viel zu viel!
 
Liebe Politiker, schlaft weiterhin. Die nächste Wahl kommt bestimmt.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Peter-Josef Macharey
 


14.01.2011
Leserbrief an die Westdeutsche Zeitung auf einen Bericht vom 14.01.2011 "der Tunnel ist tot"

Gesendet am 14.01.2011 - an die Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung
 

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
A 57: Der Tunnel lebt!
 
Nun ist die Politik wohl endgültig abgehängt von den Menschen vor Ort. Fast alle, die in Krefeld links und rechts der A 57 wohnen, fordern einen Tunnel vom Krefelder Süden bis zum Norden. Denn nur mit diesem ist ein dauerhafter Lärmschutz gewährleistet. Außerdem lässt sich damit und mit Hilfe von Filtern auch der Feinstaubgehalt in der Krefelder Luft begrenzen. Als drittes sind auch die städtebaulichen Aspekte nicht zu vernachlässigen. Endlich sind nicht mehr Uerdingen und Linn vom Krefelder Osten abgetrennt.
 
Und nun zum Artikel. Jetzt ist die Tunnellösung plötzlich teurer geworden, es wird nun von 700 Millionen Euro geredet. Früher sind stattdessen mal nur 500 Millionen genannt worden. Auch sind die genannten 10 km für das Autobahnteilstück auf dem Krefelder Stadtgebiet nicht zutreffend. So beträgt beispielsweise die Länge zwischen der Abfahrt Oppum und dem Kreuz Gartenstadt etwa 5 km. Auch scheint es jetzt Schwierigkeiten zu machen, wenn die Autobahn in Bereiche des Grundwassers gebaut wird. Ich verstehe nicht, wie man die Tunnel für die A 44 bei Ilverich machen konnte. Dort konnte die Bauführung die Schwierigkeiten beherrschen. Überhaupt, es gibt noch genug andere Beispiele von Straßentunneln unter Flüssen. In einem Gespräch vor Jahren, hatte Herr van Bebber gesagt, dass eine Tunnellösung für die A 57 in Krefeld machbar ist.
 
Auch wird mit den neuen Lärmschutzwänden, jetzt in einem Viertelbogen aus Glas über den Standstreifen, wieder eine neue Sau durch das Dorf getrieben.Wieviel Lösungen will man uns denn noch anpreisen? Vor noch keinem halben Jahr waren noch schalenartig gewölbte Lärmschutzwände das Non-plus-Ultra. Der Flüsterasphalt, der nach weniger als 10 Jahren nicht mehr seinen Namen verdient, wird jetzt nicht mehr so hervor gehoben. Ich bin gespannt, wo denn die neuen Lärmschutzwände und die Abschirmwand auf dem Mittelstreifen denn hinkommen. Ich hoffe, dass hier alle Mitbürger gleich behandelt werden.
 
Über die Finanzierung des Autobahnausbaues kann man sich als Beispiel den sechsspurigen Ausbau der A1 zwischen Bremen und Hamburg anschauen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sagt hierzu : "Die Realisierung des sechsstreifigen Ausbaus erfolgt auf der Grundlage einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit (ÖPP, oder Public Private Partnership, PPP) im Rahmen eines Pilotprojektes ...", nachzulesen im Internet. Also, wenn man will, gibt es viele Möglichkeiten. Nur ist hier Krefeld in NRW! Wir gehen jedenfalls spannenden Zeiten entgegen.
 
Peter-Josef Macharey


24.12
.2010
Am 24.12.2010 erhielten wir nachfolgende Mitteilung, die an die Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung ging

per e-Mail von Hans-Werner Pescher.
 

-----Original Message-----
Date: Fri, 24 Dec 2010 18:37:31 +0100
Subject: FW: FW: FW: Autobahn A 57
From: "Hans-Werner Pescher" <werner-pescher@t-online.de>
To: redaktion.krefeld@westdeutsche-zeitung.de
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 

Sinn und Inhalt meines Kommentars haben sie völlig falsch interpretiert.Ich bin überhaupt nicht gegen eine Verbreiterung der A57 und der damit zwangsläufig verbundenen Belastungen durch Bauarbeiten, was auch  deutlich aus meinem Kommentar hervorgeht, sondern ausschließlich gegen die herkömmliche ober- erdige Ausführung.

In Ihrer Interpretation stellen Sie mich als "Maschinenstürmer" und Nörgeler dar.

Ich bitte Sie um etwas mehr Sorgfalt durch Ihre persönlichen Bewertungen.
 

Mit freundlichen Grüßen,

Hans-Werner Pescher

zum WZ Artikel vom 23.12.2010      ||    zu den Pressemitteilungen
 



27.10.2010
In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ äußerte unlängst Heiner Geißler, „ dass in Deutschland die Zeit der Basta Entscheidungen vorbei ist.“
Ich würde mir wünschen, dass diejenigen, die in Berlin, Düsseldorf oder in der Krefelder Außenstelle von „Strassen NRW“ mit der Planung des Ausbaus der A 57 beschäftigt sind, diese Botschaft gehört haben.
Zumindest in den vergangenen Monaten sah es nicht danach aus. So schrieb etwa die „Rheinische Post“ am 6.08.2010:
„Das Bundesverkehrsministerium habe den Ausbau in Höhenlage mit Lärmschutz und Flüsterasphalt genehmigt“ ---
„Wenn die Stadt die nötigen Grundstücke nicht freigibt, kommt es zur Enteignung“, sagt Kaufmann. Was die Krefelder Politik entschieden hat, sei nicht entscheidend.“. Wenn das mal keine BASTA Mentalität ist.

Doch vielleicht hat ja „Stuttgart 21“ auch die Planer beim Landesbetrieb Straßenbau nachdenklich gestimmt.
Zumindest ist längst nicht alles, was da geschrieben wurde, so uneingeschränkt zutreffend, wie es beim ersten Lesen scheint.

Aufgeschreckt durch diese und andere Pressemeldungen in den Krefelder Lokalzeitungen im August habe ich unter Berufung auf das Informationsfreiheitgesetz beim Bundesverkehrsministerium nachgefragt, was denn an solchen Pressemeldungen dran sei und durchaus interessante Antworten erhalten, z.B.:

- zum Thema Enteignung:                                                                           
„Wie bereits zu Frage 2) dargestellt, ist die Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen auch für die Fragen des Grunderwerbs und die ggf. erforderlichen Enteignungsverfahren zuständig. Konkrete Entscheidungen hierzu werden erst im Ergebnis der Abwägung im Planfeststellungsverfahren getroffen.“

- zum Stand der Planung:                                                                                                        
 „Die Planungen zum Ausbau der A 57 im Bereich von Krefeld befinden sich derzeit noch in einer frühen Phase“---„Eine Aussage darüber, wann mit der anschließenden Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu rechnen ist, ist deshalb derzeit nicht möglich.“ ---„ Ein Beschluss des BMVBS zu der weiter zu verfolgenden Ausbauvariante liegt derzeit nicht vor.“

- zum PPP – Finanzierungsmodell, welches der Rat der Stadt Krefeld vorgeschlagen hat:   
„ ---„Das von Ihnen angeführte, von der Stadt Krefeld beauftragte Gutachten zur Finanzierung des sechsstreifigen Ausbaus der A 57 im Raum Krefeld über ein Projekt Öffentlich – privater - Partnerschaften (ÖPP) ist dem BMVBS bisher nicht bekannt.“

Also noch längst KEINE Entscheidung, wie diejenigen, die - damit der Schwerlastverkehr ungehindert rollen kann -  schnell und „ungesund“ am liebsten morgen mit dem Ausbau fertig wären, uns vorgaukeln wollen, sondern nach wie vor Zeit für politische Lösungen, die diesen Namen verdienen, damit uns allen sowohl langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen ebenso erspart bleiben wie Demonstrationen und andere demokratische Aktionen.

Es wäre im Übrigen nicht das erste Mal, dass sich Krefelder Bürger, weil sie sich über den Tisch gezogen fühlten, die Autobahn besetzt haben.

So berichtete die WZ auf der Titelseite des Lokalteils vom
19. Oktober 1972: “ Bürger protestieren gegen neue Autobahn “

„Auf dem neuen linksrheinischen Autobahnkreuz Krefeld – Nord versperrten verärgerte Bürger der Krefelder Trabantenstädte Gartenstadt und Elfrath, die teilweise nur wenige Meter von der inmitten eines Wohngebietes erbauten Kreuzung der Krefelder Nordtangente mit der linksrheinischen Autobahn leben, den mit Polizeibegleitung ankommenden ersten Wagen den Weg. Mit dieser Demonstration, deren Berechtigung vom Vorsitzenden des Strassenbauausschusses des Landschaftsverbandes Rheinland, Kenn, an Ort und Stelle spontan anerkannt wurde, protestierten die Anwohner gegen auf sie zukommende Lärm- und Schmutzbelästigungen. Dabei erhoben sie schwere Vorwürfe gegen die Planer von Stadt, Land und Bund, die beschuldigt wurden, „die Bestimmungen der Gesetze“ nicht eingehalten zu haben.“ (gefunden in: Unsere Gartenstadt, herausgegeben vom Bürgerverein Gartenstadt).

Hoffen wir also, dass wir nicht in einigen Jahren das selbe Trauerspiel wie unsere Eltern erleben, sondern das Heiner Geißler Recht behält - dass in Deutschland die Zeit der Basta Entscheidungen vorbei ist.“

Herbert Böhmer



01.09.2010

Nachdem die SPD (vertreten durch Ulrich Hahnen) sich von der Tunnellösung für Krefeld verabschiedet (siehe Artikel RP vom 07.08.2010  und  RP vom 13.08.2010) (die Tunnel-Troglösung sei gar nicht nötig), läst jetzt auch die CDU die "Katze aus dem Sack".

In der WZ Ausgabe vom 31.08.2010 heißt es: Wilfrid Fabel will, dass sich Krefeld von der Tunnellösung verabschiedet.

Das hörte sich vor den Wahlen  2009 noch ganz anders an. Wilfrid Fabel sagte: Lärmschutz ist Menschenschutz und steht an oberster Stelle. Die CDU beharrt auf eine Tunnellösung für Krefeld. (WZ Ausgabe vom 13.08.2009) - Kommunalwahl war am 30.08.2009).


Unsere Krefelder Politiker halten es wohl mit dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland - Konrad Adenauer.
Zitat:

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Werner Reschke


28.07.2010
In der RP vom 15. Juli 2010 war zu lesen:
Neue Autobahn durch Krefeld geplant

Die vierspurige Trasse soll die A57 mit der A524 in Duisburg verbinden. Verschiedene Möglichkeiten der Rheinquerung sind im Gespräch. Wie der Abriss der denkmalgeschützten Rheinbrücke und Bau einer neuen vierspurigen Brücke.
Oder der Bau einer neuen, zweispurigen Brücke, parallel zur alten Brücke.
Für den Krefelder Osten hätte die Planung weitreichende Folgen.
Durch eine Anbindung an die A57 in Krefeld-Mitte werden Linnerstraße, Bruchfeld, Lange Straße und Königsberger Straße zu Sackgassen degradiert.
In Krefeld drängen die Politiker auf eine bessere Anbindung des Hafens. Somit würde die Auffahrt wohl in Höhe der Düsseldorfer Straße liegen.

Zusätzliches Verkehrsaufkommen für Uerdingen, Linn, Bockum und Oppum ist zwangsläufig zu erwarten.
Eine unterirdisches Autobahn-Dreieck/-Kreuz wird es wohl kaum geben, eine Tunnellösung für die A57 somit ausgeschlossen. Uerdingen verkommt so zum Ghetto.
Man kann nur hoffen, das die Krefelder Politiker hellwach sind und sich mit aller Macht gegen solch einen Unsinn wehren.
Die A524 gehört dahin wo sie gebraucht wird, nämlich direkt in der Nähe des Hafens, in ein Industriegebiet mit einer Südanbindung an die A57 und nicht mitten durch einen bewohnten Krefelder Stadtteil.            zum Artikel der RP

Werner Reschke



05.04
.2010

PPP-Finanzierung Ausbau A57 in Krefeld
 
WZ vom 11.03.2010 : A57-Tunnel bzw. 16.03.2010 : A57-Maut
 
Nun ist eigentlich klar, was viele schon längst wussten, ein Tunnel für die A57 im Stadtgebiet Krefeld ist finanzierbar. Starke Verunsicherung kommt bei mir jedoch auf, wenn ich die Aussagen der CDU-Ratsherren Wettingfeld und Schittges lese. Der eine will nur dort eine Tunnel- oder Einhausungslösung dort haben, wo eine zweiseitige Bebauung an der Autobahn ist, der andere spricht von einer Ausbaugestaltung im Krefelder Kerngebiet. Dabei ist die Zunahme der Fahrzeuge im Bereich Linn besonders frappierend. Leben hier denn Menschen zweiter Klasse? Spielen die Aspekte wie Schutz vor Feinstaub und Lärmschutz ohne Wenn und Aber dort keine Rolle? Letztlich soll man den Aspekt des Städtebaus - Beseitigung des trennenden Walls zwischen Stadtteilen - auch beachten.
 
Wenn ich es richtig lese, ist ein Tunnel  zwischen den Kreuzen Oppum und Gartenstadt finanzierbar. Die Machbarkeit will ich erst gar nicht infrage stellen.
 
Peter-Josef Macharey


17.03
.2010
Thema: Maut auf der A-57 würde 175 Millionen einbringen

WZ vom 16.03.10

 
Herr Wettingfeld (CDU) kreiert eine neue Zweiklassen-Gesellschaft: eine privilegierte Gruppe, welche die Autobahn beidseitig bewohnt und eine andere Gruppe, welche in Oppum nur einseitig der A-57 dahinvegetiert.

Die einen erhalten Lärmschutz durch eine Autobahn im Tunnel oder eingehaust und die anderen herkömmlichen Lärmschutz in absoluter Hochlage. Begründung des Herrn Wettingfeld : „Die Umwandlung der Brücke an der Breitenbachstrasse sei viel zu teuer.“

Dann steigt die Autobahn von der Berliner Strasse in Tieflage bis auf die Brücke innerhalb einer relativ kurzen Strecke um ca. 10 Meter. Lastwagen verursachen bei dieser Steigung einen Höllenlärm und verpesten umso stärker die Umwelt entlang der Rembertstrasse.

Nur Taube, welche die Autobahn „ einseitig“ bewohnen, können bei dieser Einstellung des Sprechers der CDU für Stadtplanung und Stadtsanierung bei den nächsten Wahlen seiner Partei ihre Zustimmung geben.

Übrigens wird bei einem Ausbau der A- 57 auf sechs Spuren die vierspurige Autobahnbrücke sowieso abgerissen und ersetzt.

Werner Klinkhammer


16.03.2010
Die WZ berichtete am 16.03.2010 über drei Varianten (zwei Einhausungen und eine Tunnel/Troglösung) für den Ausbau der A57 im Krefelder Stadtgebiet, dass die Ingenieurgruppe für Verkehrswesen und Verfahrensentwicklung Aachen/Berlin erarbeitet hat. Herr Wettingfeld von der CDU - Ratsfraktion Krefeld schließt sich dem Gutachten an, das besagt, dass im Oppumer Bereich mit einseitiger Bebauung eine Tunnel- oder Einhausungslösung  mit Umbau der Brücke an der Breitenbachstraße viel zu teuer wäre. Oppum soll deshalb nur mit herkömmlichen Lärmschutzmaßnahmen versorgt werden. Er stempelt die dort lebenden Anwohner als Menschen 2. Klasse ab. Ist die Bebauung nur einseitig entlang der Autobahn, brauchen die dort lebenden Anwohner keinen optimalen Lärmschutz. Der Schutz vor Feinstaub wird dabei ganz vergessen.
Ich finde, eine sehr mutige Äußerung des CDU Politikers so kurz vor der Landtagswahl - NRW am 9. Mai 2010.
Oppum / Linn hat laut Liste - Bezirkswahl 30.08.2009  16.457 Wahlberechtigte.

Werner Reschke


08.02.2010
Aus für Tunnel-Trog?! Die bis jetzt aufgestellte Forderung lautet: Ein Tunnel auf dem Krefelder Stadtgebiet vom Kreuz Gartenstadt bis zum Kreuz Oppum. Hier stellt sich nicht die Frage, wann gebaut wird, sondern wie gebaut wird. Aus der vor wenigen Wochen erschienenen Veröffentlichung über den Feinstaubgehalt im Krefelder Stadtgebiet war klar ersichtlich, dass eine hohe, wenn nicht die höchste Belastung längs der Autobahn gegeben ist. Und das mutet man den unmittelbar dort lebenden Anwohnern zu? Planer treffen noch solche Aussagen, aber die Politik sollte das schlimmste verhindern!

Peter-Josef Macharey


29.08.2009
Am Donnerstag den 27.08.2009 um 20:00, hatten interessierte Bürger im Parkhaus in Oppum die Möglichkeit, dem NRW-Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) und die Spitzen der Krefelder CDU-Fraktion zum Ausbau und Lärmschutz bei der Erweiterung der A57 auf sechs Spuren zu befragen.

Man konnte sich dem Gefühl nicht erwehren, dass die CDU in Krefeld, insbesondere vertreten durch Wilfrid Fabel nicht voll hinter der Tunnel-Lösung steht, auch wenn in den Briefen der letzten Wochen auf unsere Befragung alles darauf hindeutet, dass die CDU auch unbedingt für eine Tunnel-Lösung kämpfen wird. Doch wieder nur Wahlkampfgeplänkel ?

Werner Reschke

02.08.2009
In der WZ wird über den Ausbau der A57 zwischen Neuss und Meerbusch berichtet. Man liest, dass der NRW-Verkehrsminister Lienenkämper oft sehr lange auf der A57 schon im Stau gestanden hat, dass der Verkehr sich dort in den letzten 50 Jahren verfünffacht hat und das zukünftig etwa 115.000 Fahrzeuge auf dieser Strecke fließen werden. Und der Wunsch ist es, dass nach dem Ausbau auf diesem Teilabschnitt gegen Ende 2013 durch Krefeld genauso zügig weitergebaut wird. Doch was die Menschen, die dort wohnen wirklich interessiert, wird mit keinem Wort erwähnt. Was wird gegen die Zunahme von Lärm und Feinstaub getan? Ach ja, die Amphibien sind wieder besonders schützenswert.

Peter-Josef Macharey

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